Bürgergemeinschaft Eichstetten

von Michael Andritzky

 

Eichstetten, ein Ort im Kaiserstuhl mit 3200 Einwohnern, hat die alte Idee der solidarischen Dorfgemeinschaft neu belebt und generationenübergreifend ein örtliches Netzwerk zur Unterstützung von Gemeindemitgliedern geschaffen, die Hilfe und Pflege brauchen.

Die alten Werte einer Gemeinschaft der Bürger, die sich auch für diejenigen einsetzen, die am Rande stehen, sind hier neu und sehr praktisch zur Maxime des Handelns geworden, unterstützt und begleitet von der Evangelischen Fachhochschule Freiburg (Frau Margit Maier).

Man kann es auch anders sagen: „Ein Dorf macht ernst mit dem Generationenvertrag“, von dem sonst meist nur abstrakt geredet wird. Dies war einer der wesentlichen Gründe für den Werkbund, dieses Projekt auszuzeichnen, das im Folgenden von den Akteuren selbst im Einzelnen vorgestellt wird.

Die Verantwortung der Bürger für ihr Gemeinwesen wurde in Eichstetten klug und differenziert mit den sozialstaatlichen und karitativen Organisationen, die es in der Bundesrepublik gibt, verzahnt. vgl das Landesprogramm zu Einrichtungen für ältere Menschen und ihre Angehörigen in Berlin.

Natürlich waren auch hier einzelne, engagierte Personen – wie der Bürgermeister Gerhard oder der jetzige Leiter der Sozialstation Michael Szymzah – für den Erfolg des Projekts entscheidend.

 

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