Provokation Zukunft

Werkbundtag 2005 in Bremen in Speicher XI, Überseestadt Bremen, unter der Schirmherrschaft von Dr. Henning Scherf, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen.

2. Oktober 2005

 

Unter dem Motto „Provokation Zukunft“ berichteten Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fachbereiche aus ihren Forschungen. Mit der „Zukunft der Arbeit“ in einer immer mehr digitalisierten und globalisierten Welt beschäftigte sich der Hannoveraner Soziologe Oskar Negt. Ludger Hovestadt, Zürich, untersuchte die Auswirkungen einer „Informatisierung“ auf das Bauen, während der Göttinger Architekt Jochen Brandi an den Beispielen Dakar, Izmir und Kaliningrad das Verhältnis von Stadt und Landschaft demonstrierte und die Frage nach den wirklich notwendigen Qualitäten des öffentlichen Raumes stellte. Der Hamburger Wissenschaftsjournalist Reinhard Kahl plädierte für Lern- und Bildungsinhalte, die die Kreativität, alle Sinne, die Lust auf Gestaltung und den Verstand für Ästhetik bei Kindern und Lehrern formen und herausfordern und zeigte dazu eine Reihe von beispielhaften Möglichkeiten. Das dichtgedrängte Vortragsprogramm ließ leider nur wenig Zeit für eine anschließende Diskussion.

Vor dem abendlichen „Get together“ zeigte die Formation „Transito“ (Ursula Wagner, Tänzerin, Beurkhard Scheller, Objekte und Philipp Haagen, Tuba) aus Hannover ihre Tanzperformance „Stadtplan“.

 

Der Werkbund Bremen hat die Veranstaltung mitgeschnitten und wird eine Dokumentation erstellen.

 

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