Auf zu neuen Ufern – planen gegen den Strom

Werkbundtag 2003 in Mainz im Landesmuseum Mainz.

Ausgerichtet vom rheinland-pfälzischen Werkbund

5. und 6. September 2003

 

Im Mittelpunkt des Werkbundtages standen Konzepte zur Rheinufergestaltung.

 

Er begann am Nachmittag des 5. Septembers mit der öffentlichen Vorstandssitzung des DWB e.V.. Anschließend lasen Schauspieler des Staatstheaters Mainz Texte von Anna Seghers und Carl Zuckmayr, die sich alle mit dem Rhein befassten. Der Tag klang mit einem geselligen Beisammensein aus.

 

In einem einführenden Vortrag „Zu neuen Ufern – Visionen zur Flusslandschaft“ untersuchte Prof. Dr. Werner Durth das Verhältnis von Stadtgestalt und Planungsgeschichte. Die anschließend präsentierten Planungsbeispiele zeigten eindringlich den gegenwärtigen Umgang mit dem Flussufer des Rheins auf. Die Rheinuferplanung von Ludwigshafen setzt auf neue Gestaltung und die Profilbildung von Ludwigshafen, während eine Studentenarbeit unter dem Schlagwort „Attraktion aus Weite, Lautstärke und Dynamik“ vor allem auf die Freizeitvergnügen jüngerer Bevölkerungsschichten achtet. Burkhard Elfers, Mainz-Wiesbaden, hat sein Stadt- und Ländergrenzen überspringendes Projekt unter das Thema „Der Rhein als Bindeglied“ gestellt. Er bindet die Potentiale der Region und die vorhandenen Strukturen in ein Gesamtkonzept ein. Die Gesprächsrunde am Nachmittag wurde von Prof. Dr. Carl Fingerhuth, Basel geleitet.

Der Werkbundtag schloss mit einer mehrstündigen Rheinfahrt auf dem Forschungsschiff MS Burgund. Von Mainz bis Bingen und zurück konnten die Teilnehmer unter dem Motto „Der Blick auf das Ufer“ Planungsideen vom Fluss aus betrachten.

 

Der DWB Rheinland-Pfalz erstellt eine Dokumentation.

 

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