Von Menschen und Dingen – eine „wissenschaftliche Revue“

Werkbundtag 2000 in Karlsruhe, im ZKM

Ausgerichtet vom Deutschen Werkbund e.V. und dem Deutschem Werkbund Baden-Württemberg gemeinsam mit dem ZKM (Zentrum für Kunst- und Medientechnologie)

16. und 17. Juni 2000

 

„Wir erfahren täglich, dass wir mit unseren traditionellen Formen der Vermittlung, mit Plänen, Skizzen und auch ‚mit der guten alten Form’ die Menschen nicht mehr erreichen – deshalb ist die Entwicklung neuer Bilder, Visionen und vor allem auch neuer Vermittlungsformen eine Herausforderung der Zukunft“ schrieb Hans Güdemann in der Einladung. Dies sollte auch in der Form der Veranstaltung selbst Ausdruck finden und so experimentierten die Veranstalter mit einer inszenierten Tagung, die das Thema vielfältig künstlerisch begriff und transportierte.

Es war ein sinnlich-intellektuelles Vergnügen, eine Revue in vier Aufzügen um die Leitfigur des „Hans im Glück“, die geboten wurde.:

I Die Geschichte von den Menschen und den Dingen

II Brauchen oder Nicht-Brauchen

III Die Wahrnehmung der Dinge

IV Die Beschleunigung und das Verschwinden der Dinge

Zu jedem Aufzug gab es Gespräche auf der Bühne mit Eingangsreferat und kompetenten Diskutanten, dazu von professionellen Schauspielern und Pantomimen, Sängern und Tänzern gesungene Informationen, szenisch gelesene Texte, gespielte oder getanzte Aussagen. .

 

Der Beitrag der Mitglieder war eine ad hoc –Ausstellung von mitgebrachten Dingen aus dem persönlichen Besitz. Die jeweils besondere Beziehung zu diesem Gegenstand musste mit Text, Gedicht, Zitat erläutert werden. Sie wurden während dieser beiden Tage ausgestellt.

 

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